Katharina Ferstl ● sprachliche Annäherung an bildliche Gegebenheiten


Konkrete Ausgangspunkte der Arbeiten sind meist Körper oder Landschaften, die im Prozess des Zeichnens oder Malens in teilweise abstrakt anmutende Farbformen umgewandelt werden. Charakteristisch ist die Farbgebung: kräftige warme Farben, deren Aufdringlichkeit jedoch dadurch wieder zurückgenommen und in Frage gestellt wird, dass die Bilder an vielen Stellen offen bleiben. Die Arbeiten spielen mit der Frage nach der Offenheit bzw. Geschlossenheit malerischer Strukturen und zum Teil auch mit einer Verrückung der Bildgrenzen. Demnach variiert die Dichte der Durchgestaltung von Bild zu Bild und ist auch innerhalb eines Bildes sehr heterogen. Die Farbstärke reicht dabei von durchscheinender Zartheit bis hin zu materialintensiver Plastizität.


Zur Person


Katharina Ferstl wurde 1978 in Salzburg geboren. Sie studierte Bildnerische Erziehung und Malerei (Klasse Prof. Dieter Kleinpeter) am Mozarteum Salzburg und Philosophie/Psychologie/Pädagogik an der Universität Salzburg und promovierte über das Thema „Schönheit“. Katharina Ferstl lehrt als Kunstpädagogin unter anderem an der Univeristät Mozarteum Salzburg, am Sport- und Musik-RG/BORG Salzburg, an der Pädagogischen Hochschule Salzburg, sowie in Zusammenarbeit mit Akzente Salzburg bei den Osterfestspielen.


Ausstellungen



1999 Gruppenausstellung der Malereiklasse Prof. Kleinpeter, Ausstellungspavillon im Mirabellgarten
2001 Einzelausstellung, Galerie "h für die Kunst"
2002 Gruppenausstellung "denkzettel", Salzburger Kunstverein
2003 Einzelausstellung, Ruhpolding
2005 Ausstellung, Rotunde der Salzburg AG, gemeinsam mit Waltraut Brutmann